Besinnliche und glückliche Adventstage

Adventlichter von Josef Albert Stöckl

Sobald die erste Flamme
die Dunkelheit durchbricht
da wächst in uns die Sehnsucht
nach Geborgenheit und Licht.

Zwei Kerzen am Adventskranz:
Frohes Schauern ist erwacht
ach, lang wird es noch dauern
bis hin zur Heil’gen Nacht.

Drei Kerzen am Adventskranz:
In’s Herz schweift mancher Blick
ruft wehmütig Vergangenes
in’s Kerzenlicht zurück.

Vier Kerzen am Adventskranz:
Die Herzen strahlen weit
aus Kinderaugen leuchtet
die hohe Weihnachtszeit.

Wir wünschen eine besinnliche & ruhige Adventszeit!

Totengedenken: Einfach zum Nachdenken

Diese wunderbaren Zeilen wurden zum Begräbnis eines sehr lieben Freundes verlesen:

„…so lange du noch kannst“

Es sind Situationen wie diese,
die ein letztes Gespräch bedeutsamer machen,
eine übliche Floskel wie: „Wir sollten uns wieder einmal treffen“
plötzlich eine verpasste Chance aufzeigt.

Es sind Momente wie diese,
in denen es mehr Fragen als Antworten zu geben scheint.

Es sind Augenblicke wie diese,
in denen wir die Zeit zurückdrehen möchten
um Versäumtes nachzuholen.

Für den Einen mag dies ein Anruf, ein Brief, ein Telefonat sein –
für den Anderen eine Umarmung, ein Danke.

Es sind Stunden wie diese,
in denen uns klar wird, schiebe nichts auf,
löse Versprechen ein solange du noch kannst.

Räume Streitigkeiten aus, solange du noch kannst.
Sei dankbar für alles was du hast, solange du noch kannst.

Teile, bringe Freude ins Leben anderer,
solange du noch kannst.

Umarme, liebe, solange du noch kannst, denn:
Chancen sind wie Sternschnuppen!

Arut Perum Jyothy / Das ewige Licht / Das Licht der Seele
(Sanskrit-Übersetzung)
Shanti, Shanti, Shanti (Friede)

 

Nachruf: Hildegard Wernitznig, Ehrenobfrau

Heute wollen wir nochmals unserer hochgeschätzten Ehrenobfrau Hildegard Wernitznig gedenken.

Totengedenken hätte für alle Menschen eine sehr große Bedeutung, denn all unsere lieben Verstorbenen wollen mit uns in Verbindung sein und bleiben. Wir begegnen Ihnen im Schlaf und Sie könnten uns Hilfe sein, auch in der Bewältigung von Problemen, denn sie sehen aus einem höheren Gesichtspunkt unser Leben hier auf Erden.

Frau Hildegard Wernitznig war 53 Jahre Vereinsmitglied, setzte  die Goldhauben-Tradition im Hause Wernitznig fort und wurde ab 1984 für 17 Jahre Goldhaubenobfrau. Ihre Ära war eine sehr wichtige, zumal Sie auf Frau Lienhardt (38 Jahre Obfrau) folgte. Vieles war den geänderten Zeitverhältnissen anzupassen, um als alter Traditionsverein zeitgemäß zu bleiben. Sie leitete die Geschicke des Goldhabenvereines souverän und vorbildlich.

Immer wieder hat sie mir von großen Ausrückungen fern von Kärnten erzählt.

Besonders schöne Ausrückungen waren

  • Goldhaubentreffen 1000 Jahre Steyr
  • Einweihung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder
  • Festzug 60 Jahre Kärntner Volksabstimmung.
  • Freiburg im Breisgau 1972 mit Teilnahme am großen historischen Festzug.
  • 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg 1972
  • Internationales Schützentreffen in Salzburg
    mit Messe im Dom und verregnetem Festzug.

 

  • 1985 organisierte sie das Fest „100 Jahre St. Veiter Goldhaubenfrauen“, das ein großer Erfolg war.
  • 1989 Große Freude erlebte sie beim Jubiläum der Partnerstadt Haltern

Den Höhepunkt ihres Goldhauben-Lebens hat unsere liebe Frau Wernitznig in Rom erleben dürfen.

  • 1990 Audienz beim Papst, Johannes Paul II, wo sie ihm ein Ehrengeschenk überreichte.
  • Großer Empfang durch den österreichischen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Fürst Hohenberg, in Räumlichkeiten des Vatikans.
  • Die Heimfahrt ging über Assisi.  Alles wahre Highlights von denen sie lebenslang gezehrt hat.
  • Reisen nach Haltern, nach Prag, Cormons und San Vito belebten unser Vereinsleben unter ihrer Führung.

Nur einen kleinen Teil ihres reichen Lebensganges habe ich damit beschrieben. Sie war Mutter, Gattin, Geschäftsfrau und all diese Aufgaben hat sie vorbildhaft mit viel Geduld, Ausdauer, Gestaltungswillen und Liebe erfüllt. Sie hat immer ihr Allerbestes gegeben, gleichgültig wo sie auch stand.

 

Menschen die wir lieben bleiben für immer bei uns,
denn sie hinterlassen Spuren in unserem Leben.

 

Auch ganz persönlich erlaube ich mir, meiner lieben Frau Wernitznig zu danken, die mich 2003 durch meine sehr schwere Anfangszeit als Obfrau geleitet und gelenkt hat. Immer habe ich alle gefragt, doch Frau Wernitznig war die ultimativ  beste Gesprächspartnerin. Völlig unabhängig von eigennützigen Wünschen hat sie mich geleitet,  bestärkt, beruhigt und mir Halt gegeben. Sie hat mir nur ihre persönliche GH-Geschichte und Gegebenheiten im Verein erklärt, ohne Vorschläge für mein Handeln hinzulegen. Wenn ich ihr danach meine Entscheidungen lieferte, hat sie diese immer wohlwollend aufgenommen. Sie hat mich damit sanft geformt und dafür möchte ich heute nochmals öffentlich danke sagen. Unser Verein und sein Gelingen, nach außen und nach innen, hatten für sie einen unglaublich hohen Stellenwert. Sie war Goldhaubenfrau in jeder Phase ihres Lebens.

 

Nicht das Freuen, nicht das Leiden
stellt den Wert des Lebens dar,
immer nur wird das entscheiden,
was der Mensch den Menschen war.

 

In liebevoller Erinnerung   Elfriede Lackner

In Memoriam

Ehrenobfrau - Wernitznig Hildegard

 

Wir trauern um unsere verstorbene

Ehrenobfrau Hildegard Wernitznig!

 

 

In Memoriam

Die letzte Strophe
deines Liedes
war verklungen
als er deinen Namen rief
in uns jedoch wird’s
nie verstummen
es singt ganz leise
seelentief.

(Edith Maria Bürger)

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